weil es schön wäre wenn...

Kinderwunsch

Kinderwunsch

... es wahr werden würde! 10 bis 15 % der Paare bleiben ungewollt kinderlos. Wer sich weiterhin danach sehnt: Es lohnt sich nachzuforschen. Häufig kann geholfen werden. Wenn Sie mehr über sich erfahren möchten, und wissen wollen was Sie dafür tun können, dass Ihr Wunsch doch noch in Erfüllung geht – wenden Sie sich an uns!


Wir unterstützen Sie gerne. Mit Rat und Tat.

Auch wenn es keine Gewissheit gibt: Mittels gezielter Diagnostik und Therapie kann bei über der Hälfte der betroffenen Paare durch eine erfolgreiche Behandlung der Kinderwunsch noch erfüllt werden. 

bei einer Kinderwunsch-Beratung.

Dr. med. Wolfgang Schmitt


Ablauf der Behandlung

Vor Behandlungsbeginn führt einer der Ärzte zunächst ein ausführliches Gespräch. Im Rahmen der körperlichen Untersuchung wird eine Ultraschalluntersuchung der Gebärmutter und der Eierstöcke durchgeführt, beim Mann erfolgt die Untersuchung der Samenflüssigkeit.

Unter Einbeziehung der Vorgeschichte als auch bereits vorliegender ärztlicher Befunde werden weitere Untersuchungen sowie die Behandlungsmöglichkeiten ausführlich erörtert. Diese umfassen im Wesentlichen unten stehende therapeutische Möglichkeiten.

Die Durchführung der Behandlungen erfordert die wiederholte Vorstellung in unserer Praxis mit entsprechenden Ultraschall- und Hormonuntersuchungen. Die Häufigkeit der Kontrollen ist abhängig von der Art der durchgeführten Therapie und des Follikelwachstums. Soweit möglich, praktizieren wir die Zusammenarbeit mit Ihrem Frauenarzt. Kontrollen und therapeutische Maßnahmen werden auch am Wochenende und an Feiertagen durchgeführt, so dass in jedem Fall die kontinuierliche Durchführung der Therapie gewährleistet ist.

Sterilitätstherapie

mit allen etablierten Methoden

Zu jeder Hormontherapie wird Ihnen ein Stimulationsplan erstellt. Auf diesem werden in kalendarischer Form Art und Weise der einzunehmenden Medikamente festgehalten. Bei konservativen Behandlungen (Geschlechtsverkehr zum Optimum und intrauterine Inseminationen) beginnt die Behandlung zumeist am 3., evtl. bis zum 5. Zyklustag. Bei einer extracorporalen Befruchtung wird eine begleitende Down-Regulation, zur Verhinderung eines vorzeitigen Eisprungs, mit Spritzen oder Nasenspray durchgeführt.

Als erster Zyklustag gilt der Beginn der Periodenblutung (dann, wenn diese stark durchkommt), leichte Vorblutungen werden vernachlässigt. Auf dem Stimulationsplan werden die Vorbehandlung bei einer extracorporalen Massnahme und der Beginn der Hormonstimulation vermerkt. Zumeist am 3. bis 5. Tag nach Eintreten der Menstruation, wird die Stimulation mit Tabletten oder Spritze begonnen. Sie informieren uns über den Beginn der Periodenblutung, um die genauen Termine zur Ultraschallüberwachung zu vereinbaren. Bringen Sie den Stimulationsplan immer zu den Terminen in unserer Praxis mit, um die weitere Behandlung und das geplante Vorgehen auf dem Behandlungsplan eintragen zu können. Die Dauer der Stimulation ist individuell unterschiedlich und kann auch innerhalb verschiedener Zyklen variieren. Nachdem die Eibläschen (Follikel) zu ausreichender Grösse herangereift sind, wird der Eisprung mittels einer HCG-Spritze ausgelöst. Evt. sind dazu begleitende Hormonuntersuchungen erforderlich.

Unsere Methoden

Faktoren der Frau steuern

Zyklusdiagnostik und Hormontherapie

Überwachung des Wachstums der die Eizellen enthaltenden Eibläschen oder Follikel. Bei Störungen des Zyklus kann eine medikamentöse Unterstützung der geordneten Eizellreifung erforderlich sein. Nach Auslösung des Eisprunges kann der erfolgversprechendste Zeitpunkt für die Befruchtung der Eizellen mittels Geschlechtsverkehr bestimmt werden.

Wie funktioniert die hormonelle Stimulation?

Zu jeder Hormontherapie wird Ihnen ein Stimulationsplan erstellt. Auf diesem werden in kalendarischer Form Art und Weise der einzunehmenden Medikamente festgehalten. Bei konservativen Behandlungen (Geschlechtsverkehr zum Optimum und Inseminationen) erfolgt die Erstellung des Behandlungsplans unter Beginn der Stimulation meist bis zum dritten Zyklustag, spätestens bis zum 5. Zyklustag. Bei einer extracorporalen Befruchtung wird teilweise eine Vorbehandlung (Downregulation)  zum 16.-19. Zyklustag des Vormonats vorgenommen.

Als erster Zyklustag gilt der Beginn der Periodenblutung (dann, wenn die Blutung stark durchkommt). Leichte Vorblutungen werden vernachlässigt.

Auf dem Stimulationsplan wird vermerkt: der Beginn der Vorbehandlung bei einer extracorporalen Maßnahme, der Tag, an dem die Hormonstimulation beginnt (meist der 3.-5. Zyklustag). Das Eintreten der Monatsblutung ist von Ihrer Seite einzutragen und uns mitzuteilen, wenn der erste Zyklustag bei der Planerstellung im Vormonat noch nicht bekannt war. Die Stimulationspläne werden in aller Regel bis zur ersten Kontrolluntersuchung (meist der 9. Zyklustag) ausgefüllt. Zu diesem Zeitpunkt werden dann die weitere Dosis und Dauer der Therapie noch festgelegt. Bringen Sie den Stimulationsplan immer zu den Terminen in unserer Praxis mit, damit wir die weitere Behandlung fortlaufend eintragen können. Die Dauer der Stimulation ist individuell unterschiedlich und kann auch von Zyklus zu Zyklus variieren. Sobald genügend reife Eizellen zu erwarten sind, wird von uns die Auslösespritze (HCG-Gabe) angeordnet.


Hysterosalpingokontrastmittelsonographie – Untersuchung der Eileiterdurchgängigkeit

HSKS

Mittels der HSKS kann die Eileiterdurchgängigkeit untersucht werden. Nach Instillation einer geringen Menge eines Kontrastmittels in die Gebärmutter kann mittels Ultraschall der Austritt dieses Kontrastmittels aus den Eileitern beurteilt und die Durchgängigkeit gesichert werden. Lediglich bei auffälligem Befund ist die weitere Abklärung mittels Bauchspiegelung erforderlich.

 

 

 


Fruchtbarkeitsreserve, Eizellbank

Social Freezing

Als social freezing wird das Einfrieren von Eizellen bezeichnet, die nach Stimulation der Eierstöcke und Punktion der Eibläschen gewonnen werden und als Fruchtbarkeits-Reserve über einen unbestimmten Zeitraum aufbewahrt werden können.

Die Fruchtbarkeit der Frau nimmt mit zunehmendem Lebensalter ab, in etwa mit Beginn der 30er Jahre. In dieser Lebensphase (ggf. auch später) können Eizellen nach hormoneller Stimulation (wie bei der extracorporalen Befruchtung) gewonnen und eingefroren (vitrifiziert) werden. Die Zahl der vitrifizierten Eizellen sollte ausreichend hoch sein, um die Möglichkeit mehrerer Behandlungen zu gewährleisten. Damit wird Frauen die Erfüllung ihres Kinderwunsches auch zu einem späteren Lebensalter mit höherer Wahrscheinlichkeit ermöglicht (Fruchtbarkeitsreserve).


Spermiengewinnung

TESE / MESA

TESE bedeutet testikuläre Spermienextraktion, also die Gewinnung von Spermien aus dem Hodengewebe nach kleinem chirurgischen Eingriff. MESA bedeutet die Gewinnung von Spermien aus dem Nebenhoden. Diese Verfahren sind dann erforderlich, wenn in der Samenflüssigkeit keine lebenden Spermien auffindbar sind.

Der Eingriff wird im allgemeinen nur einmal durchgeführt. Die gewonnenen Spermien werden in Portionen tiefgefroren und zur Durchführung der Intrazytoplasmatischen Spermieninjektion jeweils aufgetaut.

 

 

 


Faktoren des Mannes steuern

Intrauterine Insemination

Als intrauterine Insemination wird das Einspritzen der Samenzellen mittels eines Katheters in die Gebärmutter bezeichnet. Bei der homologen Insemination finden dabei Spermien des Partners, bei der heterologen Insemination Spermien eines Spenders (zumeist aus Spermienbank) Verwendung. Die Insemination wird optimal präovulatorisch („vor dem Eisprung“) durchgeführt, wobei die Stimulation zur Vermeidung einer unkontrollierten Mehrlingsschwangerschaft maximal 3 Follikel heranreifen lassen soll. Der Eisprung kann entweder mittels einer Spritze ausgelöst werden, auf Wunsch kann der Eisprung jedoch auch von der Patientin mittels entsprechender LH-Sticks gemessen und uns mitgeteilt werden. Indikationen zur Durchführung der Insemination sind mässige Einschränkung der Spermienqualität oder das Unvermögen der Spermien, den Gebärmutterhals zu passieren. Zur Sicherung des Erfolgs sollten unauffällige Eileiterverhältnisse vorliegen, eine Voruntersuchung der Eileiterdurchgängigkeit mittels HSKS im Vorfeld der Behandlung kann empfohlen werden.

Die intrauterine Insemination dient in erster Linie der Behandlung leichterer männlicher Störungen der Samenqualität. Nach Aufbereitung des Ejakulats können die qualitativ guten Spermien konzentriert und mittels eines dünnen Katheters in die Gebärmutterhöhle eingeführt werden. Die Insemination kann sowohl im Spontanzyklus als auch zur Erfolgsoptimierung im hormonbehandelten Zyklus erfolgen. Die Durchführung ist schmerzlos, bei Fahrwegen zur Praxis innerhalb einer Stunde kann der Samen auch zu Hause gewonnen und in von uns mitgegebenen Gefäßen in die Praxis gebracht werden. Bei Zeugungsunfähigkeit des Ehemannes ist dieses Verfahren auch mittels Samenspende durchführbar.


(IVF) Unterstützung bei der Befruchtung

In-Vitro-Fertilisation

Als In-vitro-Fertilisation wird die Befruchtung der Eizellen mit Spermien ausserhalb des Körpers (extracorporale Befruchtung) bezeichnet. Mittels hormoneller Stimulation (FSH, follikelstimulierendes Hormon der Hirnanhangsdrüse) werden die Eierstöcke durch tägliche subcutane Spritzen über einen Zeitraum von 8-10 Tagen zur Produktion mehrerer Eibläschen und Eizellen stimuliert. Sind mehrere Eibläschen zu gewünschter Grösse herangereift, wird der Eisprung medikamentös ausgelöst, die Eibläschen nach ca. 36 Stunden mittels einer dünnen Nadel durch die Scheidenwand punktiert. In der Punktionsflüssigkeit finden sich dann die gewünschten Eizellen, die mit den Spermien in einer Laborschale befruchtet werden können. Die Eizellgewinnung kann sowohl in Lokalanästhesie als auch in Kurznarkose durchgeführt werden. Am Tag nach der Befruchtung werden die Eizellen auf den Erfolg des Befruchtungsvorgangs kontrolliert und 2-5 Tage später (Blastozystenkultur) nach der Eizellentnahme mittels eines dünnen Katheters schmerzfrei in die Gebärmutter übetragen.

Das Embryonenschutzgesetz verbietet den Transfer von mehr als 3 befruchteten Eizellen. Überzählige Eizellen im Vorkernstadium können als Reserve für weitere Embryotransfers eingefroren werden (Kryokonservierung).

 

 


(ICSI) Injizierung einzelner Samenzellen in die Eizellen

Intracytoplasmatische Spermieninjektion

Das Vorgehen bei der Intrazytoplasmatischen Spermieninjektion (ICSI) entspricht weitgehend der In-vitro-Fertilisation. Im Unterschied zu dieser wird bei der ICSI jedoch in einem aufwändigen Verfahren mittels Mikroinjektion eine einzelne Spermienzelle mit einer Glaskapillare in die Eizelle eingebracht. Dies erlaubt auch die erfolgsversprechende Behandlung von Paaren, bei denen die Sterilitätsursache durch die hochgradige andrologische Subfertilität (Spermienbildungsstörungen) verursacht wird oder, trotz unauffälliger Spermienbildung und Eizellreifung, die Befruchtung in der In-vitro-Fertilisation ausbleibt.

Sowohl IVF als auch ICSI werden ambulant durchgeführt. Bei der Eizellentnahme ist eine zweistündige Überwachung nach dem Eingriff in der Praxis erforderlich.


Chromosomale Untersuchung vor dem Einsetzen der Embryonen

Polkörperdiagnostik

Die Polkörperdiagnostik erlaubt die chromosomale Untersuchung des Kindes nach Befruchtung der Eizelle und vor dem Einsetzen der Embryonen in die Gebärmutter. Die Untersuchung erfasst zahlenmässige Chromosomenstörungen des Kindes, die die Einnistung des Embryos in die Gebärmutter oder die Entwicklung des Kindes verhindern bzw. zu chromosomalen Erkrankungen, wie dem Down-Syndrom, führen. Das Risiko dieser, als Aneuploidie bezeichneten, Chromosomenstörungen steigt mit zunehmendem Alter der Patientin, in etwa dem 35. Lebensjahr bei der Geburt des Kindes, an. Es ist ein wesentlicher Grund für Fehlgeburten und abnehmende Chancen auf eine Schwangerschaft bei zunehmendem mütterlichen Alter. Die Kosten der Polkörperbiopsie werden weder von der gesetzlichen noch privaten Krankenversicherung übernommen und müssen privat beglichen werden.
Das Embryonenschutzgesetz verbietet den Transfer von mehr als 3 befruchteten Eizellen. Überzählige Eizellen im Vorkernstadium können als Reserve für weitere Embryotransfers eingefroren werden (Kryokonservierung).

 

 


Untersuchung der Ursache von Fehlgeburten

Abklärung habitueller Aborte

Enden Schwangerschaften wiederholt in Fehlgeburten, wird mittels der habituellen Abortabklärung die Ursache untersucht und entsprechende Massnahmen zum Schutze weiterer Schwangerschaften empfohlen. Solche fehlgeburtsauslösende Ursachen umfassen strukturelle balancierte Chromosomenveränderungen bei einem Elternteil, Regulationsstörungen des Zyklus (PCO), Schilddrüsenfunktionsstörungen, thromobosefördernde Genveränderungen von Gerinnungsgenen und Konzentrationsänderungen verschiedener Gerinnungsfaktoren sowie immunologische Einflussfaktoren zur Einnistung des Embryos.

In Abhängigkeit der Untersuchungsergebnisse werden entsprechende Therapien durchgeführt, wie Heparinisierung, aktive Immunisierung, Intralipidtherapie u. a.


Häufig gestellte Fragen

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